Adventsimpulse Tag für Tag

(auf den entsprechenden Tag klicken, um zum täglichen Impuls zu kommen. Start ab 1. Adventssonntag)

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Advent – plötzlich mitten im Alltag

Der Advent ist die vierwöchige Vorbereitungszeit auf Weihnachten hin, auf die Menschwerdung Jesu Christi. Im Wort steckt der lateinische Begriff „adventus“, d.h. übersetzt „Ankunft“.
Mit dem ersten Adventssonntag beginnt das neue Kirchenjahr.

Im Advent – auch als Buß- und Fastenzeit, als innere Einkehr gedacht – bereiten wir uns in freudiger und hoffnungsvoller Erwartung auf die Geburt des Erlösers vor. Vielerorts gibt es den Brauch von Roratemessen und auch der Adventskranz gehört dazu.
Die Anfänge der Adventszeit kann man bis ins fünfte Jahrhundert zurückverfolgen vermutlich in die italienische Gegend um Ravenna. Papst Gregor der Große hat später die Zahl von vier Adventssonntagen festgelegt.
Der Adventskranz ist ein Brauch, der auf den evangelischen Pfarrer Johann Heinrich Wichern zurückgeht aus dem Jahr 1838. Wichern nutzte den Kranz in seinen Adventsandachten, um Kindern das Warten und die Vorfreude auf Heilig Abend anschaulich zu machen. Er entzündete in der Adventszeit dieses Jahres Tag für Tag eine Kerze und steckte sie in den Kranz – als Symbol für das Licht der Welt. Wicherns Adventskranz-Vorläufer war demnach eine Lichterkrone mit 24 Lichtern. Erst 1925 soll in Köln der erste Adventskranz in einer katholischen Kirche gehangen haben.

Der erste gedruckte Adventskalender erschien laut dem Lexikon im Jahr 1902.

Ebenso ein Brauch – auch hier im Kloster Sießen – ist die sogenannte Herbergssuche. An den neun letzten Abenden vor der Heiligen Nacht wird von einem Haus zum anderen eine Marienstatue getragen und auf einem Hausaltar zur Andacht für Familie und Nachbarschaft aufgestellt.

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