Freundschaft mit Jesus 

 

Kinder und Jugendliche aus der Seelsorgeeinheit Mannheim Südwest

Als wir einst kamen, beim Schnee in der Nacht.
Die Schwestern standen und haben uns die Tür aufgemacht.

Wir haben gebastelt und gelacht
Und den Bauch mit Apfel Crumble und Punch vollgemacht.

Mit Fackeln sind wir gelaufen durch die Nacht.
Rund ums Kloster haben wir eine Tour gemacht.

Gebet haben wir früh und spät
Und mit dem Essensklatschgebet Sr. Franziska die Hände verdreht.

Wir sind wichtig und einmalig, das ist war.
Wir sind Königskinder, das ist doch klar.

Knöchel tief im dicken Schnee
Juchhe, Juchhe!

Ins Kloster kommen wir gerne wieder,
mit Lachen und Staunen und fröhlichen Liedern.

Voll Dankbarkeit schauen wir zurück,
auf Sr. Margit und Sr. Franziska – was für ein Glück.

Die Schwestern sind mit Gnade voll,
und Königskinder sind sie, das ist toll.


Bericht Siessen AG-Friedensschule

Wir, 18 junge Mädchen, aus der AG-Friedensschule, St. Gertrudis, Ellwangen, genossen einen 3-tägigen Aufenthalt im Kloster Siessen. Am Donnerstag den 04. Mai ging die Reise los. Nach einer zweieinhalb-stündigen Zugfahrt kamen wir in Bad Saulgau an und legten einen kurzen Wanderweg auf den Klosterberg zurück. Nach einem leckeren Abendessen wurden wir mit einem wunderschönen Gottesdienst begrüßt. In diesen zweieinhalb Tagen lernten wir viel über die Heilige Klara und das Leben der Schwestern, aber auch der Heilige Franziskus, nach dem sich die Franziskanerinnen von Sießen nennen, wurde nicht vergessen.

Klara war eine sehr soziale und mutige Person, die ihren ganzen Reichtum und ihr altes Leben komplett aufgab, um ein einfaches Leben zu führen. Davon ließ sie sich nicht abbringen, auch nicht durch Verwandte. Sie verlor ihr Ziel, in Eintracht mit Jesus zu leben, nicht aus den Augen. Nach und nach schlossen sich ihr weitere Frauen an und eine neue Gemeinschaft entstand, die Klarissen.

Auch eine Klosterführung war mit dabei, bei der wir viele Fragen an die Franziskanerinnen stellen konnten. Eins ist auf jeden Fall klar, bei dem tollen Programm war es uns keinesfalls langweilig. In unserer Freizeit konnten wir entweder im Haus bleiben oder aber auch rausgehen in den Franziskusgarten mit dem Labyrinth und dem Sonnengesang, zum Beispiel. Manche von uns waren auch schwimmen oder joggen. Am 06. Mai ging es dann wieder nach Ellwangen. Innerlich bereichert und mit vielen neuen Eindrücken kamen wir nach dem so ganz anderen Wochenende wieder zurück in unsere Familien und in den Schulalltag, neu motiviert auch für unser ehrenamtliches Engagement in der AG-Friedensschule. Die Kinder profitieren von den guten Erfahrungen, die wir, ihre Patinnen,  in Siessen machen durften.

Janine, Lara, Angelina


Sandra erzählt von ihren Erfahrungen
In Sießen „Freundschaft mit Jesus“ spüren

Zu oft begleiten uns Zweifel und Sorgen in unserem Leben. Bei mir war dies ganz besonders zum Jahreswechsel der Fall und ich brauchte eine Atempause nach einem anstrengendem Jahr. Zudem sorgte ich mich, welche neuen Herausforderungen das neue Jahr wohl bringen würde. Ich spürte – ich muss mal raus. Ganz einfach mal Zeit haben zum Nachdenken und neue Hoffnung schöpfen. Ich war unsicher, ob ich all das in Sießen finden würde, als ich mich für das Programm über den Jahreswechsel im Jugendhaus Elisabeth entschied. Doch meine Erwartungen wurden übertroffen.

Es war so wohltuend, von den Schwestern herzlich aufgenommen zu werden und schöne Momente der Gemeinschaft mit den anderen Teilnehmerinnen zu erfahren. Hier darf jede einfach kommen, wie sie ist und wird durch und durch angenommen. Die gemeinsame Zeit war sehr wohltuend, denn es war für mich beruhigend zu sehen, dass ich mit meinen Ängsten nicht alleine bin. Es gibt so viele junge Menschen, die in ähnlichen Situationen sind, und von denen wir im Austausch so viel Wertvolles lernen können.

Durch die Gespräche und die Impulse wurde mir bewusst, dass Jesus uns nie alleine lässt und als Freund immer an unserer Seite geht. Ob im vergangenen Jahr oder im kommenden, seine Schritte begleiten uns. Die Bibeltexte, Psalmen, Lieder und Gottesdienste verstärkten diese Erfahrung. Zum Jahreswechsel wurden persönliche Rückblicke auf das vergangene Jahr anboten, durch die ich markante Erlebnisse für mich verarbeiten konnte. Auch meine Ängste in Hinblick auf Ereignisse im kommenden Jahr konnte ich in Gottes Hand legen und es half mir, positiv auf das neue Jahr zu schauen. Die Zeit in Sießen war sehr heilsam.

Mit einem großen Geschenk im Herzen durfte ich diese Tage beenden. Es ist die Stärkung im Glauben, die Zuversicht und das Vertrauen in Jesu Freundschaft. Ich habe diese in meinen Alltag mitgenommen und bin dankbar für diese Erfahrungen.

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