Ostern – Beziehung, die verwandelt.

Ostern – Hochfest der Auferstehung des Herrn. Mt 28, 1-10

Die Taufe, eine Liebeserklärung Gottes an uns: Herr, ich sage mein JA zu Deiner Liebe!

„Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. (…) Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag.“ (Mt 28, 1.6-7)

  • Wie die Frauen, wollen auch wir uns auf den Weg machen, um dem Auferstandenen (insbesondere in der Osternachtsfeier) zu begegnen.
  • Auf dem Weg der Kleinen Fastenexerzitien wurde die große Liebe Gottes zu uns Menschen und zu jedem und jeder von uns persönlich immer wieder deutlich. Was hat mich auf dem Weg durch diese Fastenzeit besonders angesprochen? Was ist mir noch in Erinnerung?
  • Auf dem Weg der kleinen Fastenexerzitien wurde immer wieder deutlich, dass Gott uns zu Liebe und Vertrauen auf ihn hin lockt und herausfordert und uns doch niemals drängt oder zwingt. Wir sind frei, inmitten der Welt mit ihren Grenzen und unseren eigenen Begrenzungen zu antworten. „Habt keine Angst vor Christus! Er nimmt nichts und er gibt alles“, so ermutigte Papst Benedikt die jungen Menschen zum Glauben, wissend, dass Glaube im konkreten Alltag eine Herausforderung ist, wenn es gilt, sich immer wieder neu und konkret für Christus zu entscheiden. Ein wichtiges Element des Christseins ist es, als Erwachsener das, was einst am Anfang in der Taufe begann, zu verinnerlichen und in Freiheit immer wieder zu bejahen. Die Kirche lädt uns insbesondere in der Osternacht ein, unser ausdrückliches Ja-Wort zu jener Verbundenheit mit Gott zu sprechen, die in unserer Taufe begann. In der Tauferneuerung der Osternacht gebe ich ganz bewusst und persönlich Antwort auf diese Liebe und das Beziehungsangebot Gottes: „HERR, ICH SAGE JA ZU DEINER LIEBE“

„Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es zu euch gesagt. Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu den Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden“ (Mt 28, 8)

  • Die Frauen damals und auch wir heute sind aufgefordert, diese Ostererfahrung, die Erfahrung dass mitten im Tod Leben ist, die Erfahrung der Beziehung und Nähe von Christus, dem Auferstandenen nicht für sich zu behalten. Sie berichten den anderen Jüngern und ermutigen uns so, einander von unseren Glaubens- und Ostererfahrungen zu erzählen und Anteil zu geben.
  • Und wir sind gesendet dieses Osterlicht der Hoffnung und der Auferstehung weiterzutragen zu den Menschen. Christus bittet jeden und jede persönlich: N.N. sei du mein Licht und trage mich in die Welt, wo sonst Dunkelheit regiert N.N. sei du mein Licht, trage mich zu den Menschen, zu den Armen und Leidenden, damit sie meine Liebe spüren können N.N. sei du mein Licht und schenke meine Liebe weiter, so wie ich dich geliebt habe. Und sei gewiss: Ich bin immer bei Dir!

CHRISTUS IST WAHRHAFT AUFERSTANDEN – HALLELUJA!!! GESEGNETE OSTERN und viele BEGEGNUNGEN MIT DEM AUFERSTANDENEN HERRN wünschen Sr. Anna-Barbara und Sr. Christiana

Franziskanische Grundhaltung: Sich senden lassen

Franziskus verstand sich zutiefst als ein Gesendeter, von Gott angesprochen und missionarisch zu den Menschen gesandt. Durch sein Leben und Tun wollte er überall, wo er hinkam, den Menschen von der Liebe Gottes erzählen und sie weiterschenken. Es macht ihn zutiefst betroffen, dass Gott, die Liebe nicht geliebt werde. Wichtig dabei ist Franziskus stets die Übereinstimmung von seinen Worten und seinem Leben, seinem Lebensstil. Durch sein ganzes Leben und Sein möchte er Zeugnis geben von der Liebe Gottes, die er erfahren hat und ermutigt auch uns heute, Wege zu suchen, Zeuginnen und Zeugen von seiner Liebe zu sein!

Falls Ihnen diese Form der Exerzitien gefallen hat oder Sie Anregungen und Gedanken dazu haben, dann schreiben Sie uns: fastenzeit@klostersiessen.de

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