1996 – Fünf Schulen in Sießener Schulen gGmbH zusammengeführt

Entsprechend der Neuorientierung im Bildungswesen nach dem II. Weltkrieg eröffnete die Gemeinschaft nur mehr weiterführende Schulen, vier Realschulen (St. Elisabeth in Friedrichshafen, St. Klara in Rottenburg, St. Gertrudis in Ellwangen und erst 1960 St. Bernhard in Bad Mergentheim), das Mädchengymnasium St. Agnes in Stuttgart und das Aufbaugymnasium in Sießen selbst. Alle Schulen erreichten die staatliche Anerkennung als Voraussetzung dafür, den Schülerinnen gute Berufschancen zu vermitteln.

Um den Schulen auch weiterhin eine gute Zukunft zu ermöglichen, wurden 1996 die fünf Schulen der Kongregation (das Aufbaugymnasium in Sießen war 1990 geschlossen worden) in einem eigenen Trägerverband zusammengeschlossen und erhielten ein eigenes franziskanisches Profil. Die „Sießener Schulen gGmbH“ erweiterte sich an der Wende zum dritten Jahrtausend um eine der Mädchenrealschule angegliederte Grundschule in Bad Mergentheim und um einen gymnasialen Zug in Verbindung mit der Mädchenrealschule St. Gertrudis in Ellwangen. Diese Entwicklung, wie auch die steigende Nachfrage bei den anderen Sießener Schulen, zeigt, dass ganzheitliche Erziehung und Bildung auf der Grundlage franziskanischer Werte nach wie vor in der Bevölkerung geschätzt und bejaht wird.

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