Missionsschule Fazenda Frauen
Missionsschule Fazenda Frauen
Missionsschule Fazenda Frauen

Internationale Missionsschule der Fazenda zu Gast in Sießen

Der Bund zwischen der Fazenda da Esperanza und den Franziskanerinnen von Sießen wächst immer weiter… Am Montag Abend konnten wir unsere Gäste von der Internationalen Missionsschule der Frauenfazenda bei uns in Sießen begrüßen. Zwölf Frauen, darunter die beiden Gründerinnen der Frauenfazenda, sind kurz nach Ostern gemeinsam zu einer Fahrt mit mehreren Stationen in  Europa aufgebrochen. Die zehn jungen Frauen, die an verschiedenen Orten der Welt eine intensive Erfahrung mit der Gemeinschaft der Fazenda gemacht hatten – sei es als Freiwillige oder als diejenigen, die in einer Notsituation durch die Fazenda eine neue Perspektive für ihr Leben bekommen haben – kommen nicht nur aus verschiedenen Länder, sondern sogar aus unterschiedlichen Kontinenten: Südamerikanerinnen, eine Philippinin und eine junge Frau aus Mosambik.

Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt in Südfrankreich, wo gerade eine neue Fazenda gegründet wurde, war es den Gründerinnen ein Anliegen zu uns Franziskanerinnen nach Sießen zu kommen. Anfang der 90er Jahre hatten sich die damals noch junge Gemeinschaft der Fazenda da Esperanza und unsere Gemeinschaft in Brasilien kennengelernt und einen gemeinsamen Weg des Austausches und der Zusammenarbeit begonnen.

Wir gestalteten im Jugendhaus den Dienstag für die Frauen zu einem franziskanischen Thema: „Lebensmutig – das Leben der Hl. Klara“. Für die Frauen besonders berührend waren die Begegnungen mit unseren betagten Schwestern und sie empfanden es als Ehre, zum Abendessen bei den Schwestern im Refektorium eingeladen zu sein. Mit dem Hl. Franziskus und der Hl. Klara verbindet die Frauen das einfache, aber radikale Leben mit dem Wort Gottes. Die Erfahrung, dass das gelebte Evangelium die Grundlage und das Ziel unseres Lebens in den Gemeinschaften ist, konnten wir am Abend bei einer Begegnung austauschen: Frauen von der Missionsschule wie auch Schwestern gaben Zeugnis von ihrem Leben mit dem Wort Gottes.

Auch wenn die Kommunikation wegen der fehlenden Sprachkenntnisse manchmal auf beiden Seiten etwas Geduld und Mühe kostete, war doch spürbar: Eine Sprache verbindet uns miteinander, das ist die Sprache der Liebe.

Die Fahrt der Frauen geht noch weiter: Sie werden für einige Tage an verschiedenen Orten der Fazenda in Deutschland mit leben, um dann gestärkt und bereichert durch viele Begegnungen und starke Gemeinschaftserlebnisse, ihre Sendung an den unterschiedlichen Orten ihres Alltags zu leben.

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