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Kloster - Kunst - Kultur

Aus Rückmeldungen:

„… Als nichtpraktizierende Katholikin kam ich ins Kloster Sießen.

Warum? Damals wusste ich es nicht. Es war lediglich ein kurzer Abspann im Fernsehen über ein Kloster gewesen, der mich dazu spontan bewogen hatte. Heute sage ich, es war der Ruf Gottes in meiner verzweifelten Lage.

 

Was ich hier fand, war eine liebevolle Aufnahme und eine Geborgenheit mitten unter den Schwestern. Weiterhin fand ich Menschen, die so lebendig von Jesus sprachen, dass auch ich nach und nach Zugang zu diesem Gott fand. Die intensive Zeit im Carceri war rückblickend betrachtet die wohl schmerzhafteste, lehrreichste und damit freudigste Zeit meines Lebens. Es war der Beginn meines Weges in die Wahrheit.

 

In dem Vertrauen, dass so viele Menschen um mich herum nicht irren können, indem sie Gott zum Mittelpunkt ihres Lebens gewählt haben, begab ich mich ins Nichts tun und in die Stille. Ich versuchte zu hören und geschehen zu lassen. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass der Heilige Geist viel zu mir redete.

Irgendwann begann ich zu spüren, dass da wirklich jemand ist, der mich liebevoll an die Hand nimmt und mir einfühlsam in kleinen Schritten ein neues Leben zeigt. Eingebunden in die Gemeinschaft der Schwestern, war es mir möglich ‚Ja‘ zu Gott zu sagen und auch die tiefen, notwendigen Schmerzen der Wahrheit zu durchleiden, um Heilung zu erfahren.“ (…) N.N.

 

 

„… während meiner Zeit im Carceri fühlte ich mich von Beginn an als Teil einer Gemeinschaft und erfuhr ein harmonisches Zusammenleben. Die Schwestern leben einen offenen, freundlichen und achtsamen Umgang im Miteinander. Ich konnte schnell „Ankommen“ und in den Prozess der Stille eintreten, während dem mir viel Inneres offenbart wurde und ich wieder in Kontakt mit mir, meinem Glauben und Jesus Christus kam. Tägliche Begleitungsgespräche halfen mir Liebe Gottes zu erfahren.“ N.N.

 

 

„… mit 63 J. kam ich in den Carceri. Ich befand mich in einer tiefen Krise von Trauer und Abschied. Schon bald spürte ich, wie das Wort Gottes mir den tiefen Schmerz meiner Seele zeigte. Verletzungen in meiner Lebensgeschichte hinderten mich frei und froh zu sein. Erst im Zulassen und im Bußsakrament vor Gott bringen, konnte ich mich mit den Wunden versöhnen. Heute lese ich täglich das Evangelium. Das Wort Gottes ist für mich Kraftquelle geworden.“ N.N.

 

 

„… nach wie vor bin ich sehr dankbar für die Zeit im Carceri. Ich staune immer noch, wie nahe mir Christus gekommen ist." N.N.