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Kloster - Kunst - Kultur

 

Monika aus M.

Ich denke sehr oft an euch und an meine Zeit bei euch zurück. Besonders an K. Wir haben manchmal noch E-Mail-Kontakt. Ich glaube, ich habe von ihr einiges gelernt, ohne dass sie das gemerkt hat.

In Sießen ist für mich sehr viel in Ordnung gekommen, im wahrsten Sinne des Wortes. Dass ich in euren Alltag mit "hineingezogen" war, hat mir dabei sehr viel geholfen.

Und ich fand euch immer total glaubwürdig in dem Sinne, dass ich das Gefühl hatte, dass ihr sehr viel verinnerlicht habt, was wohl in die Kategorie "im Charisma des hl. Franz und der hl. Klara leben" gehört.

Die Bibelgespräche sind mir sehr wichtig geworden und habe ich zuhause weitergeführt.

Danke für die Gespräche mit euch und für den Ort den ihr da geschaffen habt und erhaltet. Danke für eure authentische Art, franziskanisch zu leben - das hat mich selbst kreativer gemacht und meinen Horizont, was „christlich leben“ bedeutet, etwas geöffnet.

 


Sabrina aus F.

Werkstatt Kreuz " Nun lebe nicht mehr ich, Christus lebt in mir."  nach Gal, 2, 20

Dieser Titel zur „Werkstatt Kreuz“, an der ich in diesem Jahr gemeinsam mit 5 anderen Frauen teilgenommen habe, war für mich einerseits sehr anziehend, andererseits schwer fassbar und zunächst mit einem großen Fragezeichen verbunden.

Eingebettet in den Rhythmus von „Kloster auf Zeit“ hatten wir in dem 3-teiligen Kurs die Möglichkeit, Christus am Kreuz aus Pappmaché zu gestalten und so dem Bild Jesu, das Er in jeden von uns hinein gestiftet hat, einen Ausdruck zu geben.

Was das Modellieren betrifft, bin ich eher naiv in den Kurs hineingegangen. Ich hatte es  mir als eine „meditative“ Tätigkeit vorgestellt, während der ich persönlichen Fragen nachgehen konnte. Schnell hat sich jedoch gezeigt, dass die Arbeit am Corpus immer wieder meine volle Konzentration beansprucht und herausgefordert hat.

Anders als erwartet, wurde für mich dann gerade im konkreten Tun und in meinen Grenzen Gott erfahrbar, in dem, was ich eben nicht geplant hatte und so auch nicht planen konnte.

Gerade indem immer wieder die eigenen Pläne,Wünsche, Erwartungen durchkreuzt wurden, konnte ich für mich Antworten finden- Antworten, die nicht nur über den Kopf kamen, sondern tiefer gingen.

In einem anschließendem Telefonat mit einer der anderen Teilnehmerinnen kam unser Gespräch auch nochmal darauf, wie es uns berührt hat, dass wir im Rahmen der Gottesdienste mit der Gesamtgemeinschaft des Klosters immer zu unseren einzelnen Kursabschnitten begrüßt oder ins Gebet mit eingeschlossen wurden.

 


Johanna aus M.

Früher oder später musste eine Entscheidung fallen, das war mir klar. Unter anderem aus diesem Grund entschloss ich mich, ein paar Tage „Kloster auf Zeit“ zu machen. Wenn ich auch nicht mit einem Pfingststurm rechnete, so hoffte ich doch darauf, dort zumindest einen Schritt weiterzukommen. Zunächst sah es jedoch gar nicht danach aus, eher fragte ich mich, warum ich überhaupt hergekommen war. Auf keinen Fall wollte ich aber aufgeben und betete daher ziemlich dringlich um Klarheit. Am nächsten Tag machte ich mich eigentlich mehr zum Zeitvertreib an die Arbeit, für die Evangelienabschrift – ein Gemeinschaftswerk der Kloster-auf-Zeit-Teilnehmerinnen – eine Perikope aus dem Lukasevangelium abzuschreiben.

Erst eine ganze Zeitlang danach wurde mir bewusst, dass ich dabei meinen Frieden wieder gefunden hatte. In dieser unmittelbaren Begegnung mit dem Wort Gottes hatte ich die Entscheidung getroffen und es sieht ganz danach aus, als hätte sie Bestand.