Weiter zum Inhalt
Glauben in Gemeinschaft im Kloster Sießen

H E R Z L I C H  W I L L K O M M E N  -  IM  KLOSTER  SIESSEN 

 

© Kloster Siessen, 2012

 

Das Kinderfranziskusfest am 1. Mai 2012 -

bei strahlendem Sonnenscheinwetter und glücklichen Kinderherzen.

  


Zum Download:

► Wort für die Woche

Gottesdienstplan

► Download Verschiedenes

 

Stellenangebote


Missions-projekte Brasilien Südafrika Italien Schweden

 

 

 

Aktuelles:         

 

Revival - Fohnsdorfer Begegnungstage aus der Sicht der St. Agnes-Schülerinnen

Veröffentlicht am 06.02.2012

 

Start >>

Traumhaftes Wetter, viel Arbeit, allerdings auch viel Spaß und herzliche, nette und freundliche Menschen um uns herum

So sah unsere „Missionswoche“ in Fohnsdorf in der Steiermark/Österreich aus:
Die Idee zu den sogenannten Begegnungstagen entstand vor 9 Jahren. Damals begann es mit dem Noviziat und Postulat und einem weiteren buntgemischten Team in Neheim im Sauerland, als wir zur ersten „Gemeindemission“ aufbrachen. Ein Team gestaltet in einer Gemeinde die Gottesdienste, besucht Menschen zu Hause, geht in Schulen, Altenheime und Kindergärten, um mit den Menschen zu lachen, zu singen, zu spielen oder einfach da zu sein.


Und dieses Jahr hatten wir vier St. Agnes-Mädels die Ehre den jüngeren Bestandteil des Teams zu bilden. Ein bunt gemischter Haufen aus Brüdern und Schwestern, Katholischen und Evangelischen, Großeltern, Eltern und Jugendliche, Schweizern, Deutschen und Österreichern: alles war dabei. Wahrscheinlich hat gerade diese Mischung unser Team so lebendig und herzlich gemacht.
In den 10 Tagen waren wir in Fohnsdorfer Gastfamilien untergebracht. Dort haben wir uns gleich aufgenommen und wohl gefühlt. Beeindruckend, dass alles so selbstverständlich und einfach war. Natürlich durfte das Shampoo mitbenutzt werden und jeden Moment gab es süßen Tee selbstgemacht, aus eigener Pfefferminze und Zitronenmelisse. Auch wenn wir den Frühstückstisch immer wieder überstürzt verlassen mussten, um noch rechtzeitig zum Morgenlob zu kommen, hat es immer fantastisch geschmeckt.
Das Morgenlob war ein guter Einstieg in den Tag: nach dem erste kleinen Frühstücksstress noch einmal runterkommen und den Tag richtig in Ruhe beginnen. Denn danach ging es auch schon los. In den Schulen Fragen beantworten, die Kindergartenkinder in unsere Schatztruhe schauen lassen, in dem sie Gottes größten Schatz – sich selbst – in einem Spiegel entdecken konnte, im Seniorenheim Eucharistie feiern oder schon das Programm für die nächsten Tage planen. Irgendetwas gab es immer zu tun.
Und wenn einmal doch nicht, war Zeit zum Fragen stellen: Was ist denn jetzt eigentlich der Unterschied zwischen schwarzem und weißem Schleier? Machen Schwestern und Brüder auch Sport? Und was genau ist jetzt ein Postulant? So etwas lernt man in der Schule nicht.
Und ja: Schwestern und Brüder machen Sport – das Tischkicker spielen war körperlich wie emotional anstrengend.
Auch im geistlichen Bereich durften wir viele neue Erfahrungen sammeln. Die Gottesdienste als ein fester Bestandteil des Tagesplans haben wir sehr intensiv erlebt und konnten daraus neue Kraft schöpfen. Da wir die ganzen  Tage über von Ordensleuten umgeben waren und somit direkt „an der Quelle saßen“, haben wir viele Fragen über den gemeinsamen Glauben klären können. Sakramente, die uns vorher fremd waren, sind es nun nicht mehr. Es war wunderschön den Glauben auch außerhalb der Kirchenmauern zu leben und zu erfahren, dass Gott mit uns auf unserem Weg ist.
von Antonia Tertelmann, Ann-Marie Ruf, Rahel Ulmer und Pia Weßling
 

Zuletzt geändert am: 06.02.2012


<-- Zurück