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Glauben in Gemeinschaft in den Missionen

St. Mary's Creche, Bothaville

 

Im Frühjahr 2006 kam auf Anfrage von Bischof Steven Brislin von der Diözese Kroonstad ein kleiner Konvent von drei Schwestern der Sießener Franziskanerinnen in das Township von Bothaville in der Provinz Free State.
Die Situation in der rund 100.000 Einwohner zählenden Siedlung ist der aller Townships ähnlich: große Familien, sehr häufig ohne Vater, etwa 70% Arbeitslose, Armut in einer Bandbreite von einem Einkommen, das einem eine einigermaßen erträgliche Existenz ermöglicht, bis hin zu gar keinem Einkommen und daraus entstehender, für uns unvorstellbarer Verelendung. ErschrecSr. Geraldinekend hoch ist die Zahl der 'unheaded families', das sind nur aus Kindern bestehende Familien, da deren Eltern bereits an AIDS verstorben sind. In der Regel übernehmen die älteren Geschwister, oft selbst erst um 12 Jahre alt, die Aufgaben der Erwachsenen und sorgen für ihre jüngeren Geschwister.

             

Unter den Schwestern, die 2006 nach Bothaville kamen, war auch Sr. Geraldine. Als erstes kümmerte sie sich um die
zahllosen Kinder des Townships.

 

 

 
 

Der Kindergarten, der unter ihrer Leitung im Mai 2006 für fünf Kinder seine Tore öffnete, zählte zu Beginn des Jahres 2008 bereits 103 Kinder. Heute besuchen 136 Kinder die Creche. Die Kinder treffen sich unter der Woche in drei Gruppen, die erste in einem dafür abgeteilten Bereich der Kirche, die zweite in einer Garage und die dritte in einem Zelt.
Der Bedarf ist immens. Schon jetzt bietet der Kindergarten Tagesbetreuung und Bildungmöglichkeiten für Vorschulkinder im Alter von 1 1/2 bis 6 Jahren an.


Kindergarten
Da sich die Schwestern einen guten Ruf erarbeiten konnten, ist geplant, einen Kindergarten für das Township zu bauen.
Das Gelände dafür ist bereits in kirchlichem Besitz.

 

 

      
 

  

 
 Kinder beim Essen
Drei ehrenamtliche Helfer aus dem Township helfen Sr. Geraldine, den Alltag mit den Kindern zu gestalten. Wenn die Kinder morgens in den Kindergarten kommen, erhalten sie einen Brei mit Milch, denn viele von ihnen kommen mit leerem Magen an. Um 10.00 Uhr sowie um 15.00 Uhr ist jeweils eine kleine Zwischenmahlzeit,  zu der den Kindern ein Vesper und Obst  gereicht wird. Zum Mittagessen bereiten wir den Kindern ein einfaches Mahl.          
 
 
 

 


 

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