Projekt Orange Farm
Armut hat ein buntes Gesicht und viele Stammessprachen
Orange Farm ist weder eine Farm noch gibt es dort Orangen. Es ist ein township bei Johannesburg in dem ca. 1 Million Menschen in einfachen und ärmlichen Verhältnissen leben; ca. 50 % sind HIV positiv.
Viele Menschen leben in Mokhukus (Blechhütten), in denen es nicht immer Strom oder Wasser gibt. Einige wohnen inzwischen in sogenannten RDP-Häusern (Reconstruction Development Project), die mit staatlicher Hilfe für die Armen gebaut werden. Manche Familien warten bis zu 10 oder 15 Jahre darauf um in ein „RDP“ einziehen zu können, welches aus vier kleinen Räumen besteht und Wasser – und Stromanschluss hat.
Orange Farm hat ein sehr buntes Gesicht mit vielen verschiedenen afrikanischen Stämmen und Sprachen.
In dem räumlich sehr weit ausgedehnten township gibt es acht kath. Kirchengemeinden zu denen ca. 90 000 Katholiken gehören. Eine davon hat noch keinen Kirchen- oder Versammlungsraum, so dass der Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert wird. Die Gemeinden werden von drei Priestern, die der Gemeinschaft der „Missionare von Afrika“ angehören zusammen mit vielen engagierten Laien geleitet und versorgt.
Auf Wunsch von Herrn Erzbischof Buti Thlahale (Johannesburg) gibt es seit Januar 2009 in diesem Gebiet einen kleinen Konvent der Siessener Franziskanerinnen.
Das Zusammenleben so unterschiedlicher Menschen auf so engem Lebensraum ist nicht immer spannungs- und gewaltfrei. Als Franziskanerinnen versuchen wir mit und unter den Menschen auf Orange Farm zu sein und dem Frieden und der Versöhnung zu dienen.
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| Hausbesuch | Einkehrtag | Township (Ausschnitt) |
Falls Sie dieses Projekt finanziell unterstützen wollen, geben Sie bitte bei Ihrer Spende den Verwendungszweck „Orange Farm“ an.





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