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Den hl. Franziskus und seine Wirkungsstätte kennenlernen – Ora et labora

Tuttlinger Schüler waren Mitte Oktober zu einer Reise nach Assisi aufgebrochen ins Casa del pace. Spannend wurde es gleich zu Beginn der Reise mit der Bahn. Verspätung! Und eine Schülerin war nicht auffindbar. Mit etwas Aufregung saßen dann schließlich alle im Zug und kamen nach einem langen Tag in Assisi wohlbehalten an.

Lest dazu den Bericht von Lena Rothenburger, Paula Nagel und Jana Rosa Heizmann:

Assisi 2019, 20.10.-25.10.2019
Sonntag, der 20.10.2019 Am Sonntag trafen wir uns alle um 10.40 Uhr am Hauptbahnhof in Tuttlingen. Eine Schülerin fehlte. Etwas später als geplant ging ein Teil der Gruppe voraus zum Gleis. 140 Minuten Verspätung! In einer Ruck-Zuck-Aktion wurden die Eltern zurückgerufen und fuhren uns an den Bahnhof nach Singen, um den Anschlusszug zu erwischen. Währenddessen versuchten wir die immer noch fehlende Schülerin zu erreichen. Wir verpassten in Singen leider knapp den Zug, zum Glück der fehlenden Schülerin, die dadurch in Singen zur Gruppe gestoßen ist. Wir waren dadurch gezwungen den Zug eine Stunde später zu nehmen und somit verschoben sich alle Anschlusszüge und wir mussten öfter umsteigen, als geplant. Am Ende des Tages kamen wir durch schnellere Züge dann allerdings doch noch zur geplanten Ankunftszeit in Assisi an.

Montag, der 21.10.2019 Mit einem morgendlichen Gottesdienst startete der Tag auf freiwilliger Basis, da wir am Sonntag spät in der Nacht angekommen sind. Um halb neun gab es dann aber für alle Frühstück und anschließend Arbeitszeiten. Nach dem leckeren Mittagessen, draußen bei gutem Wetter, gingen wir dann das erste Mal in die Stadt. Dort bekamen wir nach einer selbstständigen Erkundigungstour von Schwester Maria-Doreen eine Stadtführung über das Leben des Franziskus. Das Vesper-Gebet haben wir in der Hauskapelle gehalten, woraufhin es dann Abendessen gab.

Dienstag, der 22.10.2019 Der zweite Morgen begann dann für alle mit dem Gottesdienst in San Damiano und dem anschließenden Frühstück. Daraufhin begaben wir uns bewusst auf den Weg ins Tal und besuchten die Kirche Santa Maria degli Angeli und die sich darin befindende Portiunkula-Kapelle und die Sterbekapelle des hl. Franz von Assisi. Mit dem Bus fuhren wir dann wieder zurück. Nach dem Mittagessen draußen, liefen wir wieder zu San Damiano, um etwas über das Leben der hl. Clara zu erfahren. Dort blieben wir auch für das Vespergebet und ließen so den Tag ausklingen.

Mittwoch, der 23.10.2019 Wie die letzten Tage begannen wir den Morgen mit dem Weg zu San Damiano im schweigen und dem gemeinsamen Gebet dort. Am heißesten Tag der Woche brachen wir nach dem Frühstück zum Monte Subasio auf. Mit einem Zwischenstopp in Eremo delle Carceri und einem darauffolgenden Picknick ging es dann weiter bis zum Gipfelkreuz. Die Aussicht war wunderschön bei so tollem Wetter. Als gemeinsamen Abschluss gingen wir alle zusammen in eine Pizzeria.

Donnerstag, der 24.10.2019 Der letzte Tag begann mit dem Gedanken, dass es der letzte Gottesdienst in San Damiano sein würde. An unser Frühstück folgte darauf eine Führung von Bruder Thomas in der Basilika San Francesco. Die Wände sind mit wunderschönen Malereien aus der Renaissance verziert, welche das Leben von Franziskus und Jesus darstellen. Den letzten Mittag verbrachten wir nochmal in der Stadt. Nach der gemeinsamen Putzaktion beteten wir die Vesper in der Hauskapelle. Zum Abendessen gab es sehr leckere Lasagne und als Nachtisch Apfelcrumble von Schwester Benedikta. Während entspanntem Zusammensitzen kam es plötzlich zu einem Wasserrohrbruch und das Wasser musste abgestellt werden.

Freitag, der 25.10.2019 Der Morgen begann noch früher als sonst, denn um halb sechs holten uns die Taxis ab. Pünktlich kamen wir am Bahnhof an und es lief alles nach Plan. Alle saßen zufrieden im Zug und waren froh, dass es nicht nochmal eine holprige Reise werden würde. Doch der Schein trügte. In Mailand merkten wir, dass nur die Hälfte der Plätze im richtigen Zug reserviert waren. Doch dank der netten Zuggesellschaft durften trotzdem alle mit oder ohne Platz nach Zürich durchstarten. Abends kamen wir dann noch problemlos, müde und vollgefressen in Tuttlingen an. Nochmals wollen wir uns bei Schwester Maria-Doreen, Schwester Anke, Schwester Benedikta und natürlich auch bei unseren Begleiterinnen Andrea und Jutta für diese wundervolle und unvergessliche Zeit bedanken.

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