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¡Hola! Panama – Gebetsvigil auf dem Campo

Aus Panama vom WJT 2019: [Samstag] Gebetsvigil mit den Jugendlichen am „Campo San Juan Pablo II Metro Park“ Laufen, laufen, laufen. Unterwegs – alles Proviant in der grünen Tasche für den Tag und die Nacht. Das Ziel vor Augen. Angekommen. Er [der Papst] und wir! Die Gebetsvigil beginnt ca. 0.00 Uhr [Ortszeit]. Einige Kurzmeldungen und Eindrücke in Bildern vom Weltjugendtag in Panama.

[Freitag] Am Freitag wurden die 14 Kreuzwegstationen jeweils von einen Land des amerikanischen Kontinents durch die TrägerInnen des Kreuzes und die LektorInnen gestaltet. Bei jeder Station wurde eine besondere Not, Wunde oder Schuld des jeweiligen Landes betend in den Blick genommen und mit Tanz dargestellt. Die Atmosphäre der Sammlung und des Gebetes war möglich, so waren es zwei bewegende Stunden.

[Donnerstag] Begrüßung des Papstes auf dem „Campo Santa Maria la Antigua – Cinta Costera“ am Donnerstag (MEZ 23.00 Uhr). Hier einige Eindrücke in Bildern und ein kleines Video.
Wer Katechesen und Impulse verschiedener Bischöfe nachhören will mehr dazu bei: Radio Horeb.

[Mittwoch] Bei der Katechese. Die Bischöfe erschließen das Thema des Weltjugendtages „Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe wie Du es gesagt hast.“ Es ist die Bitte des Papstes, dass wir mit der Großzügigkeit Mariens antworten, wenn wir angesprochen werden. Grundlage der ersten Katechese war die Erfahrung des jungen Samuel, der angesprochen wird und dreimal sein „Hier bin ich“ spricht. Obwohl Eli – sein „geistlicher Begleiter“ nicht gleich die Stimme Gottes im Leben des jungen Menschen erkennt, bleibt Samuel in seinem kindlichen Herzen offen.

[Dienstag] Besuch bei den Gunas. Mit Mitarbeitern des Hilfswerkes Adveniat waren wir zusammen mit unserer WJT-Gruppe unterwegs zu den Bewohnern eines Dorfes der Guna, einer indigenen Bevölkerungsgruppe. Sie leben ursprünglich auf Inseln vor der Ostküste Panamas, verlassen diese jedoch zunehmend mangels Perspektiven. Zwei wichtige Überzeugungen prägen das Weltbild der Guna: „Was ich von der Erde nehme, soll nicht mehr sein als das, was ich zum Leben brauche – und ich erstatte es zurück.“ und „Besitz ist nicht persönlich, wir leben gemeinschaftlich und sorgen füreinander.“ Die Begegnung mit den Gunas war sehr beeindruckend, obgleich sie außergewöhnliche Leitungsstrukturen und Regeln haben. Traditionen ist wichtig – dennoch wollen sie den Anschluss an die Entwicklungen, die in der Stadt möglich sind, nicht verlieren. Ein junge Frau sprach davon, wie sie als Kind ihr Interesse am Lesen spürte, begann spanisch zu lernen und studierte Ökologie. Es war ein schwerer Weg für sie, mit Widerständen verbunden, aber der Gemeinschaftssinn der  Guna ist stark und sie bekam den nötigen Rückhalt. Beim Weltjugendtag sind zum erstenmal indigene Jugendliche aus 40 ethnischen Gruppen dabei.

[Montag] Zu Gast bei der deutschen Botschaft waren die Mitarbeiter des deutschen Weltjugendtagsbüros in die Deutsche Botschaft eingeladen. Der Botschafter und seine Mitarbeiter nahmen uns sehr herzlich auf, berichteten von Land und Leuten und auch davon, wie die Botschaft sich darauf eingestellt hat, den vielen jungen Pilgern in eventuell schwierigen Situationen zur Seite zu stehen. Bei allem Wissen um die Herausforderungen, die eine so große Zahl an Gästen mit sich bringt, überwiegt die Freude, den Weltjugendtag 2019 beherbergen zu dürfen. Der Präsident des Landes spricht sogar davon, dass es neben der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zu China und der Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft das dritte bedeutende Ereignis seiner Amtszeit sei. Die Menschen in Panama freuen sich auf diese Tage und feiern es, dass sie um Gastfreundschaft gebeten wurden. Beim Gehen durch die Stadt werden wir immer wieder willkommen geheißen. Es reisen nun auch die Pilgergruppen an und die Stadt füllt sich mit jungen Menschen, mit Gesang und Tanz – die Hymne des Weltjugendtages ist nun überall zu hören.

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