Wir lieben das Abenteuer mit Gott, das unser Leben so spannend macht.
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Aktuelles
Und der Stern über Bethlehem – Hl. Drei Könige

Caspar, der Schatzmeister, Balthasar, der Lichtkönig und Melchior, Gottes Schutz. An Epiphanie erscheint die Güte und Freundlichkeit des menschgewordenen Gottes.
Als die drei Weisen am Ziel waren, fielen sie nieder und beteten das Kind in der Krippe an als den Messias, den Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist, weil er allein uns Heil und Leben bringen kann. Der Stern, dem sie folgten, führte die Weisen weder in einen Palast der Reichen und Mächtigen noch in eine Akademie mit Gelehrten, sondern zu einem Kind. Die drei waren wirklich weise Menschen; denn sie begreifen: Gott begegnet uns normalerweise nicht im Außerordentlichen, Außergewöhnlichen, Ausgefallenen, Abenteuerlichen, Aufsehenerregenden, nicht in Nerven kitzelnden und spektakulären Ereignissen. […] So auch Gott. Er steigt zu uns herab, er will mitten unter uns, mitten im Alltag der Welt auffindbar und gegenwärtig sein. Von diesem Wunder übergroßer Liebe sind die drei Weisen überwältigt. Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden, ein Mensch so wie du und ich, allein die Sünde ausgeschlossen. Gott ist geboren worden, war ein kleines Kind, hat Hunger und Durst gelitten, Freude und Freundschaft erlebt, Leid erfahren und ist gestorben. Aus Walter Kardinal Kasper, Bedenke dein Geheimnis. Meditationen zu Advent und Weihnachten. Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2015.
Gelebte Geschwisterlichkeit beim Europäischen Jugendtreffen in Paris
Mit 15.000 jungen ChristInnen aus ganz Europa grüßen wir Euch aus Paris! Interessante Workshops, Gebete in den schönsten und größten Kirchen von Paris, gelebte Geschwisterlichkeit, Gespräche in allen Sprachen mit Händen und Füßen, Eindrücke aus der Stadt des Lichts und der Liebe, herzliche Gastfreundschaft mit Übernachtung in Kinderzimmern & vieles mehr prägen unsere Zeit. Sr. Luzia und Sr. Damaris sind mit 9 anderen jungen ChristInnen aus ganz Deutschland seit 28. Dezember in Paris unterwegs. Dort findet in diesem Jahr das 48. europäische Jugendtreffen von Taizé über die Jahreswende statt – der Pilgerweg des Vertrauens. Vertrauensvoll öffnen uns die Gastfamilien ihre Türen. Es gibt Workshops zu vielen Themen, z.B. politisches Engagement von ChristInnen in Frankreich, zu Fragen der Nachhaltigkeit, zu spirituellen Persönlichkeiten wie Madeleine Delbrêl, und vielem mehr. Wir singen altbekannte Taizélieder & entdecken neuen Lieblingslieder. Nächstes Jahr wird der Pilgerweg des Vertrauens in Lódz im Herzen Polens stattfinden. Schon heute herzliche Einladung! Wir wünschen ein gutes neues Jahr mit vielen hoffnungsvollen Momenten des Vertrauens!
Neujahrswunsch 2026 – „Friede sei mit diesem Haus“
An der Schwelle zum Neuen Jahr 2026, wo vieles im Ungewissen liegt, – gesellschaftlich, politisch, kirchlich – schenken Segensworte Hoffnung. Sie sprechen vom Guten, was wir uns von Gott wünschen. Das Jahr 2025 war das Heilige Jahr, in dem viele Menschen als „Pilger der Hoffnung“ unterwegs waren nach Rom an die Heiligen Pforten. Als Hoffnungsträger gehen wir in das Jahr 2026. Gott schenkt uns Hoffnung und Zukunft und er wird unsere Wohnungen und Häuser segnen. Er wird in unseren Alltag und unsere Beziehungen hineinwirken. Im Lukasevangelium lesen wir: „Friede sei mit diesem Haus.“ Möge dieser Segenswunsch alle Menschen durch das neue Jahr begleiten.
Weihnachtbotschaft heute: Jesus ist ein „Gott mit uns“
Jesus hätte im Himmel bleiben können. Doch er kam – nahm menschliche Gestalt an –, um bei uns zu sein, um „Gott mit uns“ zu sein. Und „Gott mit uns“, so geht es mir immer mehr auf, heißt wirklich, dass er hineinkommt in unsere Lebensrealität. Näher konnte Gott uns nicht kommen, als selbst Mensch zu werden. Gott wird Mensch und somit Teil unserer Geschichte, meiner ganz persönlichen Biografie. So ist er mittendrin in allen unseren stattfindenden Veränderungsprozessen; mittendrin in unseren Fragen, Ängsten, Unsicherheiten, in unserem Suchen nach Zukunft. Gott lässt sich auf uns so ein, dass er mit uns fühlt, mit uns leidet und unsere Gegenwart teilt. Er wird ein kleines Kind. Und dies geschah nicht nur im Sinne eines Notfallprogramms. Der Theologe Johannes Duns Scotus betont, dass die Menschwerdung nicht nur die Antwort auf die Sünde war, sondern dass diese im Plan Gottes so vorgesehen war. Die Liebe Gottes zum Menschen war so groß, dass Gott sie erfahrbar machen wollte. Seine Liebe und Barmherzigkeit drängten ihn dazu. Und so wählte er die Menschwerdung als das größte und schönste Werk der ganzen Heilsgeschichte. In diesem Sinne wünschen wir allen die Erfahrung des Immanu-EL und ein frohes gesegnetes Weihnachtsfest. Provinzoberin Sr. Marie-Sophie Schindeldecker




















