Falls Sie dieses Projekt finanziell unterstützen wollen, überweisen Sie bitte den Betrag auf das Konto der Missionsprokur und geben als Verwendungszweck „SA-Old Age Home Batlharos“ an.

Projekt Old Age Home

Old Age Home Batlharos

Das Altenheim „Kgomotsego“ liegt in Batlharos, einem kleinen Dorf in der Kalahari Halbwüste, das zur Northern Cape Province von Südafrika gehört.

Die Gegend ist ländlich. In der näheren Umgebung gibt es Minen mit Bodenschätzen (Aluminium, Eisen etc.). Männer aus den angrenzenden afrikanischen Ländern versuchen hier Arbeit zu finden, was zu Spannungen führt. Z. Zt. liegt die Arbeitslosigkeit bei 27%, (vor allem junge Menschen sind davon betroffen).

Wie im ganzen Land finden sich auch hier die Gegensätze von reichen und vielen armen Menschen, die Schere klafft zunehmend auseinander. Themen wie Korruption, Bildungsmöglichkeit für alle, Strom – und Wasserprobleme, Alkohol, Drogen, Gewalt, Missbrauch, HIV – Aids, zunehmend zerrüttete Groß-/Familien, Teenagerschwangerschaften, Hunger…. sind an der Tagesordnung.

1984 wurden zwei alte Menschen von einer Farm vertrieben und dadurch obdachlos. Sie wurden von einer Frau in den Büschen aufgefunden, die Hilfe beim kath. Priester suchte.

Dieser unterstützte das Anliegen und so entstand das Altenheim „Komotsego“ (=wohlfühlen). Von Anfang an bis heute sind die Franziskanerinnen von Sießen in dieser Mission mit dabei. Sie arbeiten zusammen mit angestellten Pflegerinnen und einem Hausmeister.

Im Altenheim ist Platz für 25 Bewohner. Da die Warteliste lang ist, sind die Plätze immer belegt. Alle Bewohner kommen aus ärmlichen Verhältnissen. Bei manchen sind die Kinder alle verstorben, bei anderen sind die Familien –/ Verwandtschaftsverhältnisse sehr schwierig und niemand ist da, der sich um die Oma oder den Opa kümmert.

Manche kommen von der Straße oder lebten alleine in ihrer „Behausung“. Von ihrer kleinen Mindestrente, die sie erhalten, müssen sie das Altenheim und ihre Sterbeversicherung bezahlen. Das Geld, das das Altenheim durch die Rente einnimmt, reicht nicht aus, um die vielen anfallenden Kosten zu decken. Trotz der Unterstützung der umliegenden Minen mit Sachspenden und der finanziellen Bezuschussung durch das Sozialamt bleibt das Altenheim weiterhin angewiesen auf die Großzügigkeit von Spendern.

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