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Geistlicher Impuls – Wort der Woche

2. Adventssonntag: Evangelium Mt 9,27-31

Impuls:

Scheinbar ist man in den Schrifttexten des Advents ohne Unterlass unterwegs:

  • Zu ihm strömen alle Völker
  • Kommt wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn.
  • Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen.
  • Kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn.

Sich auf den Weg machen, unterwegs sein zu einem Ziel hin, das scheint eine Grundbewegung des Advent zu sein. In heutiger Zeit kommen vor das innere Auge dann die Völkerscharen, die auf dem Weg sind zu den Weihnachtsmärkten und auch zum Geschenkekaufen für Weihnachten.

Da strömt es nur so. Was suchen Sie wohl und was ist ihr tieferes Ziel?

 

Im heutigen Evangelium kommt noch eine andere Komponente hinzu:
Johannes der Täufer zitiert aus Jesaja:
Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!

Wir sind nicht einfach unterwegs auf ein Ziel hin, das in der Ferne auf uns wartet.

Dieses Ziel kommt uns entgegen.

Der Herr selber kommt.

Und das hat Konsequenzen.

Der Weg muss bereitet werden,

die Straßen müssen geebnet werden und:

„Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“.

 

Baustein für die Woche:
Vielleicht ist es gut, an diesem zweiten Advent und in der ganzen Woche diesen beiden Bewegungen nachspüren:

  • Wohin bin ich unterwegs? Was ist mein tieferes Ziel?
  • Wo kommt er mir entgegen und was in meinem Leben will noch in Ordnung gebracht werden für sein Kommen.

 

Das Wort der Woche kommt aus dem Mutterhaus in Sießen.

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