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Geistlicher Impuls – Wort der Woche

6. Sonntag im Jahreskreis, Lk 6,17.20-26

Bei Jesus ist alles anders. Er setzt andere Maßstäbe als viele Menschen in unserer reichen Welt. Bei IHM sind die Armen und Notleidenden die Glücklichen. Die Menschen aber, die keine Sehnsucht mehr haben sind die Verlierer des eigentlich wahren Lebens.

Jesus möchte uns einladen, wach und offen zu bleiben für IHN und das Leben um uns herum. Wie schnell werden unsere Hände gefüllt mit Dingen, von denen wir meinen, sie zu brauchen. Natürlich sind da auch sehr kostbare und notwendige Dinge dabei. Aber selbst diese können uns handlungsunfähig machen, wenn wir zu viel haben und sie nicht teilen. Dann nützen uns unser Reichtum, unsere Talente und Erfahrungen nichts. Das Leben lebt vom Weitergeben. Gott lädt uns ein zu vertrauen, dass unsere Hände immer wieder neu gefüllt werden. Er möchte, dass wir glücklich und erfüllt leben. Doch beginnen wir mit dieser Woche, mit dem heutigen Tag, mit dem Augenblick, der jetzt ist.

Baustein für die Woche
Ich möchte Sie einladen, in dieser Woche immer wieder für kurze Zeit Ihre Hände zu einer Schale zu formen. Dies kann ganz unbemerkt geschehen, zum Beispiel beim Warten auf dem Bus, in der Einkaufsschlange, beim Arzt, bei der Zugfahrt oder abends vor dem Schlafengehen. Stellen wir uns folgenden Fragen:

  • Was habe ich empfangen, für das ich heute danken kann?
  • Was darf ich abgeben, damit ich lebendig bleibe?

 

Das Gebet von Niklaus von Flüe kann uns helfen:
„Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir!
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir!
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir!“

 

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