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Wegelichter im Advent – Tag für Tag (Start ab 1. Adventssonntag)

© Kloster Siessen; Fotografien Sr. Anna-Barbara Regnat und Texte Sr. Marie-Pasquale Reuver. Urheberrechtlich geschützt.

Advent ist Wartezeit

Wartezeit darauf, dass Gott zur Welt kommt und mit Ihm Licht in die Dunkelheit. Advent: Warten auf den Anbruch einer Heilszeit. Das wurde vor über 2000 Jahren mit der Geburt des Messias verbunden: dass eine Zeit von Frieden und Heil beginnt.
Diese Sehnsucht können wir in diesem Jahr vielleicht besser denn je nachvollziehen: Die Sehnsucht nach Eindämmung der Pandemie und Schutz für alle, die unter ihr leiden; die Sehnsucht nach Frieden überall dort, wo Demokratien bedroht sind und die Sehnsucht nach einem guten Miteinander in der Gesellschaft.
Damals erhoffte man sich, dass die Geburt des Messias die gesellschaftliche Situation ändern möge. Doch Jesus hat nicht in die gesellschaftliche Ordnung eingegriffen – das Heil ist nicht gekommen, indem „plötzlich alles gut“ war. Das Heil kam, indem Er uns zeigte, dass Gott bei uns sein möchte, mitten unter uns. Gott lässt uns nicht allein, egal in welchen Herausforderungen. Er kommt an unsere Seite, um uns zu ermutigen selber zu Frieden und Heil beizutragen. Gott liebt uns so sehr, dass er uns die Verantwortung für seine Schöpfung übergibt. Er traut uns zu, Gutes zu schaffen. Und dazu nimmt Er, die Quelle der Liebe und Barmherzigkeit, in uns Wohnung.
Die täglich wechselnden Bilder im Advent haben jeweils eine Bezeichnung für Gott erhalten, die uns meist fremd scheint und so neu aufmerksam werden lässt, wie Er uns im Alltag begegnet. Dazu gibt es eine kleine Erklärung und eine Bibelstelle zum vertiefenden Lesen.
Viel Freude und eine Wartezeit gespickt mit Momenten der Gegenwart Gottes.
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