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Geistlicher Impuls – Wort der Woche

Wort der Woche zum Osterfest

„Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister.“ (Joh 20,16)

Impuls:

Halleluja! Jesus lebt! Mir ist in der Vorbereitung auf Ostern vor allem ein Bild nahegekommen, das in der Kirche in Markdorf als Hungertuch hängt. An dem Kreuz hängt ein Netz. Ein aufgerissenes Netz. Der zerstörte, der verstorbene Menschenfischer. Klassischer Karfreitag. Aber hinter dem Kreuz geht die Sonne auf, Zeichen der Auferstehung. Und so kann ich auch das Netz anders verstehen: „Das Netz des Fängers ist zerrissen und wir sind frei.“ (Psalm 124,7)

Wir sind frei, das Netz ist zerrissen! Ja, das ist die Botschaft der Auferstehung – Seine Auferstehung befreit uns. Wir sind frei von unserer Angst, vorm Leben, wie vor dem Tod, weil er uns zeigt, dass die Liebe stärker ist.

Bei Angelus Silesius heißt es auf Weihnachten hin „Wird Christus tausendmal zu Betlehem geboren und nicht in dir, du bleibst doch ewiglich verloren.“ Dasselbe gilt für die Auferstehung. Wenn er auch tausendmal aufersteht, aber nicht in mir, dann bleibe ich gefangen, dann ist das Netz vielleicht zerrissen, ich bleibe aber dennoch hocken und lebe nicht die Freiheit. Schaue ich doch mit Oster-Augen auf die Welt, auf mein Leben – ja, ich bin frei. Das Netz ist zerrissen!

Frohe Ostern! Und die Freude und Freiheit des Auferstandenen!

 

Bausteine für die Woche:

  • Ich schaue mit Oster-Augen auf mein Leben: Wo ist eine Freiheit, die ich noch nicht gestalte?
  • Jesus lebt! Ich spüre dem nach, dass Christus in meinem Leben immer da ist, an meiner Seite.

 

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