skip to Main Content

Geistlicher Impuls – Wort der Woche

25. Sonntag im Jahreskreis B, Mk 9,30-37
„Jesus stellte ein Kind in ihre Mitte…“ Mk 9,36

Die Jünger haben an sich gedacht, denn größer und besser, als der andere wollten sie sein. Dabei hatten sie, ohne es zu merken, den Großen vergessen, der mitten unter ihnen ist! – Jesus.
Ein kleines Kind weiß, dass es mit seinen Sorgen und Nöten zu seinen Eltern gehen kann. Ihr Glaube daran ist: „Meine Eltern sind immer für mich da und sie wissen alles, sodass ich alles sagen kann.“ Als Jesus mit den Jüngern redet, verschlägt es ihnen die Sprache schon zum zweiten Mal.
Sie haben keinen Mut ehrlich zu sein, zu sich und zu ihm. Stattdessen, vergessen sie, dass Jesus die Wahrheit kennt, weil er selbst die Wahrheit ist. Jesus schaut aufs Herz und liebt seine Jünger, trotz allem Versagen.
Ein kleines Kind weiß, sich zutiefst sich von seinen Eltern geliebt. Daher kann es immer zu ihnen gehen und eingestehen: „Ich habe was kaputt gemacht. Bitte mach es wieder ganz!“

Die Lehre des kleinen Kindes haben die Jünger wohl nie vergessen, denn ein Kind schafft es z.B. in einer vollen S-Bahn die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und so beglückt mit einem Lächeln weitergehen kann.

Jesus wollte seine Jünger aufmuntern und dies gilt uns auch heute.

Konkret:

Wir sind eingeladen in dieser Woche unser kleines Kind in die Mitte zu stellen.
Dabei kann uns helfen, Kinder zu beobachten z.B. in der Bahn, beim Einkaufen oder ganz bewusst, auf einen Spielplatz zu gehen. Dort können wir uns fragen:

  • Was will mir Gott, durch dieses Kind sagen?
    Kinder lösen in uns oft eine Faszination aus, weil sie uns vom Ursprung der Liebe erzählen, der auch in uns schlummert. Sie haben Gaben, die im Laufe der Zeit immer wieder neu von uns gefunden werden wollen:
  • Kinder sind voll positiver Neugier auf das Leben.
    Sie interessieren sich für alles und entdecken Neues im Alltäglichen, in vielen Kleinigkeiten. Daran erfreuen sie sich von Herzen. Oft haben sie ein mitreißendes Lachen. Sie nehmen das Leben leicht, weil sie den Ernst des Lebens noch nicht kennen. So können sie es unbeschwert genießen. Sie leben ganz im Hier und Jetzt, daher haben sie kein Zeitgefühl und können sich ganz vertieft einer Sache widmen und verkosten.
    Sie sagen, die Wahrheit ganz ehrlich und frei heraus, so wie sie diese verstehen. Sie haben keine Vorurteile und Vertrauen, dass es der andere gut mit einem meint.
  • Welche Gabe des Kindes lebt in mir?
  • Welche Gabe wünsche ich mir für mein Leben?
  • Ich kann Gott dafür danken und darum bitten.
#
Back To Top
X