Geistlicher Impuls – Wort der Woche

34. Sonntag, 26. November; Evangelium Mt 25, 31-46

Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

Impuls:

Seit Beginn der Zeit gab es schon viele Könige, aber alle sind sie irgendwann gestorben und ihr Königreich ist vergangen. Wir Menschen sehnen uns jedoch nach jemanden, der uns Richtung und Halt gibt und unser Herz lechzt nach der Ewigkeit.

Als Jesus, der Retter geboren wurde, waren gewiss viele sehr enttäuscht. Sie hatten einen starken König erwartet und nicht ein bedürftiges Kind. Doch der kleine  Jesus ist ganz groß rausgekommen. In seinem Mut, ganz schwach zu sein, lag seine Größe. Er bettelt bis heute um unsere Liebe und hat uns diese auch vorgelebt. Da, wo wir lieben, ist er gegenwärtig. Er ist sogar in dem, den ich nicht beachten möchte.

Konkret: 

Wir sind in dieser Woche  eingeladen, jeden Menschen, mit  Liebe zu beschenken. Haben wir dem Mut die Liebe in allem als unsere Richtschnur zu nehmen! Dort wo es uns glückt, spüren wir ein Stück Gottes Königreich, die Ewigkeit.

Machen wir es Gott gleich und werden wir so wie er, unser König, zum Diener für alle.

„Lass nicht zu, dass jemand von dir unglücklicher geht, als er gekommen ist.“ (Nach Franziskus von Asssi)

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