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Was versuchen wir gemeinsam zu leben? In dieser unserer Lebensform, suchen wir das Evangelium zu leben, uns formen und verwandeln zu lassen. Ein Aspekt, den die Generaloberin Sr. M. Karin Berger in ihrer Ansprache aufgriff, ist die Gabe des Lebens…

„Heute ist ein großer Tag, auf den Du, Sr. Maria-Andrea schon sehr lange zugehst. In vielen kleinen Schritten hast Du eingeübt, was Du heute versprichst. […] Am heutigen Tag ändert sich etwas Entscheidendes: Du legst dich fest. Du verpflichtest dich auf unsere Lebensform für dein ganzes Leben, Du verpflichtest dich, in dieser Lebensform zu bleiben und Du bindest dich damit endgültig an Christus – und an diese unsere Gemeinschaft in ihrer konkreten Gestalt – so wie sie ist und wie sie werden wird“. Mit diesen Worten begann die Ansprache der Generaloberin Sr. M. Karin Berger im festlich gestalteten Gottesdienst.

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Gerade mit der Schule fertig? Ausbildung oder Studium? Wo geht’s lang, was will ich, was bietet mir das Leben? In der Lebensphase zwischen 18 und 30 gilt es neue Wege einzuschlagen. Die Phase ist begleitet mit Entdeckermut, aber auch Unsicherheiten in Entscheidungssituationen. Es geht darum dem Leben eine Richtung zu geben und die eigene Berufung zu entdecken.

Bei unserem Angebot „Richtung ICH Richtung GOTT Richtung LEBEN“ haben sich junge Leute auf die Suche gemacht nach dem Mehr an Leben. Die Novizinnen Anna, Carolina und Sarah sowie Sr. Marilen und Sr. Angela Maria stellten ein buntes Programm auf mit Input zu Lebens- und Glaubensfragen, mit Gebetszeiten und Stille. Kreativität und Bewegung kamen nicht zu kurz.

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Mit diesem Thema haben wir Juniorinnen uns im Rahmen der jährlichen Werkwoche auseinandergesetzt. Juniorinnen sind Schwestern, die bislang erst zeitliche Gelübde abgelegt haben und sich noch in der Ordensausbildung befinden. So treffen wir uns mehrmals im Jahr zu Ausbildungseinheiten, um weiter in die Ordensberufung und die Gemeinschaft hineinzuwachsen. Enttäuschungen und Krisen erlebt jeder Mensch in seinem Leben und so war es hilfreich, sich darüber intensiv auszutauschen und voneinander Wege aus der Krise zu lernen. Was der anderen geholfen hat, kann ja auch ein Tipp für mich sein.

Zunächst nahmen wir uns ein Beispiel am Heiligen Franziskus und entdeckten, dass er eigentlich von einer Krise in die nächste rutschte. Das Hören auf die Führung Gottes, das Teilen seines Schmerzes mit vertrauten Brüdern und auch das sich Zugestehen, dass der Weg aus der Krise seine Zeit braucht, haben ihm geholfen. ….

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Menschliche Maßstäbe gelten für Gott in keiner Weise. Gott wendet sich denen zu, die nichts mitbringen, die nichts vorzuweisen haben. Es gibt bei Gott keine Leistungskriterien. Es geht darum, sich rufen zu lassen, sich auf den Weg machen und zu…

Ewige Profess – ein großer Schritt, der noch einmal einlädt inne zu halten und den bisherigen Lebensweg mit Gott anzuschauen. Nach der Erstprofess vor fünf Jahren haben wir in unseren Berufen gelebt und geschaut, wie Ordensleben und Berufsleben gut miteinander in Einklang zu bringen sind. Nun war es an der Zeit, ein halbes Jahr vor unserem Versprechen auf Lebenszeit, noch einmal innezuhalten.
Dazu ist es ein guter Brauch nach Assisi zu fahren, an den Orten zu sein, an denen auch Franziskus und Klara gelebt und gebetet haben. Wegen Corona war das in diesem Jahr leider nicht möglich. Aber davon haben wir uns nicht abhalten lassen, sondern Assisi einfach nach Siessen geholt. Sr. Kathrin und Sr. Katharina haben uns die wichtigen franziskanischen Stätten neu als Impulse für unser Ordensleben erschlossen.

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