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Das größte und kostbarste Geschenk: Jesus Christus

Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke besorgt? Wenn ich an die Heiligabende meiner Kindheit zurückdenke, so hatten die Geschenke immer eine besondere Bedeutung für mich. Die Weihnachtsstimmung war auch ganz wichtig, die großen und kleinen weihnachtlichen Geheimnisse, die Christmette mit der vertrauten Weihnachtsgeschichte, die Krippe unter dem Tannenbaum, … Aber die einzelnen Geschenke prägten das Fest doch in besonderer Weise.
Im Vorfeld wird überlegt, was und wem Sie etwas schenken könnten, worüber er sich freuen würde. Das mit dem Schenken ist gar nicht so einfach. Es soll Freude machen, es soll zum Beschenkten passen, es soll persönlich sein, es soll möglichst originell sein und finanzierbar soll es auch noch sein. Da muss man sich schon ganz schön viele Gedanken machen. Gar nicht so einfach in der heutigen Zeit, in der jeder alles hat, und was er nicht hat, sich bestimmt selber kaufen kann.
Durch ein Geschenk sagen Sie jemandem: „Ich mag Dich. Du bist mir wertvoll. Ich will Dir eine Freude machen“.  Es ist ein Geschenk, das spontane Freude auslösen kann oder ein Geheimnis, in das man auch erst hineinwachsen muss, um es wirklich zu verstehen. Manchmal ist es ein Geschenk fürs Leben. Ein Geschenk, das sich immer wieder neu verstehen lässt und mit dem man immer wieder neu umzugehen lernt.

In einer Geschichte von Margaret Fishback-Powers, überreichte die kleine Tochter dem Vater eine golden verpackte Schachtel. Sie hatte dafür das gesamte, wertvolle Geschenkpapier aufgebraucht und weil das Geld knapp war, war der Vater darüber verärgert. Als er dann das Geschenk öffnete und sah, dass die Schachtel leer war, schimpfte er los: „Weißt du denn nicht, junge Dame, dass wenn man jemandem ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein soll?“. Die Augen seiner Tochter füllten sich mit Tränen und sie sagte: „Aber Papa, die Schachtel ist nicht leer. Ich habe so viele Küsschen hineingetan, bis sie ganz voll war.“ Beschämt nahm der Vater seine Tochter in den Arm und bat sie um Verzeihung.“

Vielleicht machen Sie einem Menschen heute ein kleines Geschenk. In dem Sie jemanden loben, einen Fehler zugeben, sich für jemanden Zeit nehmen, für jemanden beten, jemanden anlächeln, sich versöhnen, sich bei jemandem bedanken. Vielleicht lassen Sie sich heute auch einfach von Gott beschenken. Denn er ist das größte und kostbarste Geschenk an uns persönlich.

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