Vor 800 Jahren starb Franziskus von Assisi. Dieses Jubiläum feiert Assisi und die ganze franziskanische Familie mit einem besonderen Ereignis. Zum ersten Mal in der Geschichte werden die sterblichen Überreste des Heiligen vier Wochen lang der großen Öffentlichkeit zur Verehrung zugänglich gemacht. Seit 21. Februar herrscht in Assisi Ausnahmezustand. Täglich pilgern ca. 15.000 Menschen aus aller Welt zu den Reliquien des hl. Franziskus.
Am 02. März hatten wir Siessener Schwestern in Assisi zusammen mit ca. 160 anderen Ordensschwestern die Möglichkeit, die Reliquien des hl. Franziskus zu verehren. Für uns ein ganz besonderes Geschenk, war es doch dazu noch der Gründungstag unserer Kongregation. So warteten wir gespannt auf den Einlass. Nach der Begrüßung und einer gemeinsamen Gebetszeit in der Unterkirche San Francesco, wo die Reliquien ausgestellt sind, wurden wir gebeten, in Stille, langsam auf dem vorgegebenen Weg zu gehen. Ein Pilgerheft begleitete betend mit Texten und Erklärungen zu den Fresken und der Bedeutung von Tod und Auferstehung. Die Brüder von San Francesco legten Wert auf einen geistlichen Vollzug und eine Begegnung mit Franziskus. Wir waren selbst erstraunt über die betende Atmosphäre. Am Ende der gemeinsamen Verehrung hatte jede Kommunität die Möglichkeit, sich am Schrein mit den Gebeinen fotografieren zu lassen. Auch wir ließen uns diese Gelegenheit nicht entgehen, ist es doch ein ganz besonderer Moment, ein gemeinsames Foto mit Franziskus zu bekommen. Die Schwestern von Assisi, Casa della Pace
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