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O-Antiphonen als Schatz der kirchlichen Liturgie vor Weihnachten

In den letzten Tagen vor Weihnachten erklingen im Stundengebet der Kirche in der Vesper zum Magnifikat sieben ganz besondere Antiphonen: die sogenannten „O-Antiphonen“. Diese besingen die Sehnsucht und Erwartung nach dem kommenden Herrn, dem Messias und Retter.
Die sieben Anrufungen stammen aus dem Alten Testament, aus Jesaja, Exodus und den weisheitlichen Büchern. In den Antiphonen – beginnend jeweils mit „O“ und endend mit einem „O komm!“ – wird Jesus in Anlehnung an die Bibelstellen als „Weisheit“, „Morgenstern“, „König der Völker“, „Schlüssel Davids“ angerufen und gebeten, auf der Welt zu erscheinen.

Ein Ruf nach Anwesenheit, Nähe und hilfreicher Präsenz – vielleicht gerade besonders in der gegenwärtigen Zeit der Corona-Pandemie.
Als Gemeinschaft haben wir uns entschieden anstelle der traditionellen Herbergssuche auf dem Klosterberg in besonderer Weise zu jeder O-Antiphon unsere Natur und die Menschen in den Blick zu nehmen.
Wenn Sie sich unserem Gebet anschließen wollen: Do 17.12. Weisheit, ordnet alles: Naturkatastrophen; Fr 18.12. Adonai, Bund mit Gott: für die verfolgten Christen; Sa 19.12. Wurzel Jesse, Herrscher verstummen: gegen Kriege; So 20.12. Schlüssel Davids, öffnen schließen: gegen die moderne Sklaverei; Mo 21.12. Morgenstern: für einsame Menschen; Di 22.12. König aller Völker: für Flüchtlinge; Mi 23.12. Immanuel: für eine neue Erde. Hören Sie auch dazu im audio-podcast.

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