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Radpilgern mit dem Etappenziel Kloster Heiligkreuztal

52 Kilometer per pedales legten die Fahrradpilger/innen bei optimalem Wetter zurück. Pilgern heißt unterwegs sein, den Alltag hinter sich zu lassen und wieder zur inneren Mitte finden. Zu den einzelnen Wegstrecken gab Sr. Elke Impulse, die die Schönheit der Natur mit den eigenen Lebensbereichen verknüpfte. Am Donauufer bei Binzwangen berührt ein durchaus aktuelles Thema. Die Donau durchfließt mehr Länder als jeglicher andere Fluss auf der Welt. Zehn Länder – bis in die Ukraine – sind durch den Wasserlauf verbunden. Ein Gedanke zur interkonfessionellen Einheit macht die Verbundenheit bewusst. An dieser Stelle erinnert Sr. Elke auch an die Reise des Hl. Franz von Assisi zum damaligen Oberhaupt der Muslime Sultan Al-Kamil Muhammad al-Malik. Aus dieser Begegnung entstand unser heutiges Angelusgebet in der westlichen Kirche.

An anderer Stelle war der Gedanke des globalen Netzwerkes, Frieden und Bewahrung der Schöpfung im Mittelpunkt. Das was bewegte war nicht nur das Fahrrad, sondern auch die innere Bewegung eines jeden Teilnehmers. Die Tour endete mit einem Gebetsabschluss im Franziskusgarten in Siessen. A propos: Pilgern mit dem Fahrrad findet nochmals am 17. September statt.

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