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Zum Leben befreit – Versöhnungstag am 22. März im Kloster Sießen

Versöhnungsnachmittag im Kloster Sießen. In unseren Beziehungen im Alltag gelingt uns nicht immer alles. Manchmal ärgern wir uns über uns selber, über misslungene konfliktreiche Gespräche, über Streit in Ehe oder Familie, über Unversöhntheit. Im ehrlichen Reflektieren erkennen wir, nicht nur die anderen haben Schuld – auch ich meinen Anteil daran.
Am Versöhnungstag, Sonntag, 22. März 2026, laden wir ein zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung. Beginn ist um 15.30 Uhr in der Kapelle mit einem kurzen Impuls, anschließend stehen Priester in den Beicht- und Gesprächszimmern im Klostergebäude zur Verfügung. (Der Eingang ist die Hauptpforte gegenüber der Klosterkapelle.)
Neufassung der Lebensordnung vollendet – eine lebendige Orientierung für unsere Gemeinschaft
Im Mittelpunkt eines feierlichen Gottesdienstes anlässlich der Übergabe der neu verfassten Lebensordnung steht das Evangelium von der Heilung des Blinden „Wie sind deine Augen geöffnet worden?“. Es wird als Bild dafür verwendet, wie Gott Menschen neue Einsichten schenkt und sie auf überraschende Weise führt. Generaloberin Sr. M. Karin Berger beschreibt die Lebensordnung der Kongregation als einen langen geistlichen Prozess, der 2012 begann. Nach verschiedenen Etappen – insbesondere der Verabschiedung der Konstitutionen und Statuten 2019 und der anschließenden strukturellen Umsetzung – wurde ab 2021 die Spiritualität der Gemeinschaft gemeinsam erarbeitet. Mit der heutigen Übergabe dieses Teils findet der Prozess seinen wichtigen Abschluss. Die neue Lebensordnung besteht aus sechs Teilen, die eine lebendige Orientierung für das Gemeinschaftsleben als Franziskanerin von Sießen beschreibt. In dieser Ordnung ist die über 172 Jahre gewachsene Erfahrung und Spiritualität der Kongregation in Worte gefasst. Es soll „das Haus unseres gemeinsamen Seins“ abbilden.
Ein mutiges Zeichen der Hoffnung – Feier der Erstprofess und Ewigen Profess
„In einer Welt, die oft unsicher und orientierungslos wirkt, wird diese Entscheidung zu einem mutigen Zeichen der Hoffnung.“ Sr. Marika feiert ihre Erstprofess und Sr. Anna-Chiara sowie Sr. Sophia wollen sich ein Leben lang an Gott und die Gemeinschaft binden. „Die Professfeier ist ein öffentliches Bekenntnis die Taufberufung und ihre franziskanische Berufung im Dienst an der Welt zu verwirklichen“, so die Generaloberin Sr. M. Karin Berger in ihrer Ansprache. Franziskanisch leben bedeutet, aus der Taufe zu leben, tief in Christus verwurzelt zu sein und offen zu bleiben für Wachstum und Veränderung. Mehr denn je ist es wichtig hörend zu sein, um die Stimme Gottes im eigenen Leben und in der Gemeinschaft zu erkennen. Die Schwestern bekennen mit ihrem Ja ein sich Einlassen auf einen gemeinsamen Weg mit Gott und der Gemeinschaft. Viele Gäste füllten beim feierlichen Gottesdienst die Kapelle bis zum letzten Platz. Ein Festessen, Kaffee und Kuchen und das Abendgebet runden die Feierlichkeiten ab.
Online-Angebot: Wie der blinde Mensch – das Licht der Welt erblicken – Lectio divina
Am Di 24.03.26 findet der vierte Abend des aktuellen Lectio-divina-Projekts „Jesus begegnen im Johannesevangelium – Das Evangelium der Dialoge“ statt. Im Mittelpunkt wird die Begegnung von Jesus und einem blinden Menschen stehen (Joh 9,1-38). Beginn: 19.30 Uhr, Ende: 21.00 Uhr. Kosten: pro Abend 9 €. Leitung: Sr. Elke Weidinger. Anmeldung bis 21.03. mit vollständiger Adresse: erwachsenenpastoral@klostersiessen.de. Die weiteren Termine sind: Di 31.03.; Do 16.04.; Di 28.04.2026




















