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Hinübergang des Hl. Franziskus

Wenn ein Mensch gestorben ist, erzählt man sich gerne Geschichten, Ereignisse und Begebenheiten aus seinem Leben. In einer schlichten Feier gedenken wir des Lebens und Sterbens des Hl. Franziskus. Wir hören, wie die Brüder, unter ihnen die ersten Gefährten, Celano, Bonaventura u.a., uns in den Quellenschriften das Sterben von Franziskus überliefern. „Nach diesen Worten ließ er sich nach S. Maria degli Angeli tragen. In Portiunkula angelangt, ließ er sich nackt auf den nackten Boden legen und verbarg mit seiner linken Hand die Seitenwunde.“

„So auf der Erde liegend, seines rauen Gewandes entblößt, erhob er sein Antlitz wie gewohnt zum Himmel, ganz in Erwartung der kommenden Herrlichkeit.  Und er sprach zu den Brüdern: „Ich habe das meine getan, was euer ist möge euch Christus lehren!“ [2 Cel 214] „Alle Brüder waren um ihn versammelt. Da legte er seine Arme in Kreuzesform übereinander – dieses Zeichen hatte er stets geliebt – und breitet über sie die Hände aus; in der Kraft und im Namen des Gekreuzigten segnete er in denen, die zugegen waren, auch alle Brüder, die überall in der Welt sich aufhielten, die gegenwärtigen und die zukünftigen.“
Im „Bruder Tod“ als „Durchgang zu Gott“ gedachten wir auch unserer verstorbenen 12 Mitschwestern seit dem letzten Transitus.

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