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Künstlergespräch in der Weihnachtsausstellung MenschenKind

Foto: Eugen Kienzler, SZIm gut besuchten Künstlergespräch erläuterte Heidrun Rathgeb, wie sie zur Kunst kam und warum sie sich für die anspruchsvolle Technik der Radierung begeistert: „In der Radierung kann ich am besten das Licht herausarbeiten. Als ich zum ersten Mal mit einer Graviernadel auf eine Metallplatte zeichnete, entdeckte ich die Transzendenz dieser Technik. Das hat mich nicht mehr losgelassen“. Die ausgestellten Radierungen und großformatigen Kohlezeichnungen widmen sich den Themen der Mutterschaft und dem des Kindes in seiner unmittelbaren Berührbarkeit und gleichzeitigen Verletzlichkeit. Schwester M. Pietra Löbl, selbst freischaffende Künstler des Kloster Sießens und Großnichte des schwäbischen Krippenschnitzers Matthias Wiedemann, schilderte die Lebens- und Leidensgeschichte ihres Großonkels und wie die Schnitzkunst zu einer Berufung für ihn wurde. Die über 150-teilige Simultankrippe in orientalischer Art lädt genauso wie die Radierungen und Kohlezeichnungen zum aufmerksamen Betrachten ein. „Die Emotionalität, die Bewegtheit und Zartheit beider Kunstrichtungen berührt und bewegt die Besucher*innen seit Ausstellungsbeginn“, freut sich Sr. M. Emanuela. Die Ausstellung ist noch bis zum 2. Februar 2019 von dienstags bis sonntags von 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet.

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