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Mit dem Wanderstab zur Erstprofess

Wandern heißt manchmal länger gehen, Umwege in Kauf nehmen bis man zum Zielpunkt kommt. Der Wanderstab, konkret Sr. Franjas Stab, hat in ihrem Leben große Bedeutung. Dieser hat sie auf den langen Wegstrecken nach Santiago di Compostella begleitet und gehalten. Dieser wurde ihr von der Provinzoberin Sr. Marie-Sophie am 8. Mai in der Feier der Erstprofess erneut überreicht in Anlehnung an die Aussendung der Jünger Jesu. Jesus empfiehlt leichtes Gepäck. Aber er stattet mit Vollmacht aus, Abergeister auszutreiben und Kranke zu heilen. Der Auftrag Jesu an uns ist, die freimachende Botschaft Gottes zu verkünden. In der Ansprache der Provinzoberin sind mit dem Wanderstab zwei Haltungen verbunden: Vertrauen und Verantwortung.

Es braucht viel Vertrauen, wirklich versorgt zu werden. Vertrauen in Menschen, in die Zukunft, in sich selbst. Aber dieses Vertrauen öffnet die Herzen der Menschen. Ebenso ist die Haltung der Verantwortung wichtig. Jesus überträgt den Jüngern Verantwortung und Vollmacht, gerade denen, die nicht gebildet waren. Es kommt auf die Person an und nicht auf die Professionalität. Genauso fordert er auf loszugehen, und im Gehen die Vollmacht Gottes zu spüren. Sr. Franja wagt den Aufbruch und die Sendung mit ihrem Ja zu uns als Gemeinschaft und dem Ja zu Gott, der sie gerufen hat. Diesen Festtag feierten wir gemeinsam mit ihr und ihrer Familie und sagen: Schön, dass du da bist.

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