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Ostern in der Hauskirche

Das Pastoralteam der Seelsorgeeinheit Bussen ermutigt seit Beginn der Aussetzung von öffentlichen Gottesdiensten,  sich als Familie in der Hauskirche zu versammeln und Gottesdienst zu feiern oder auch in der „Einsiedelei“ als Alleinstehende zu beten. Zwei unserer Schwestern arbeiten dort mit. „Hauskirchen, mit ihnen hat es damals vor fast 2000 Jahren angefangen,“ erinnert Sr. Marietta Jenicek, „warum also nicht die Hauskirchen neu beleben?“.
Kreativität und Engagement sind in diesen Zeiten gefragt!
Ziemlich am Beginn der restriktiven Zeit gab es ein besonderes Erlebnis: Gottesdienst über den Gartenzaun!
Kürzlich in der Gemeinde Uttenweiler geschehen. Einfach und schlicht: Zwei Frauen mit Akkordeon und Drehleier haben  – im angemessenen Abstand auf dem Gehweg – Lieder mit den Senioren gesungen, die sich im Garten der Seniorenwohnanlage zusammengefunden hatten. Pfr. Uwe Grau war dabei, hat einen kurze Ermutigung aus dem Evangelium gelesen, mit den Senioren gebetet und sie gesegnet.  Auch eine Art Eucharistie – Danksagung für das Leben.
Vieles gäbe es zu erzählen, was sich in der Begrenzung neu entfaltet und öffnet. „Gottesdienste fallen bei uns nicht aus, sondern werden auf andere und vielfältige Weise gefeiert,“ ergänzt Sr. Maritta Rapp.

Neben den Hauskirchen wird auch die Gartenzaunpastoral vom Team der Seelsorgeeinheit gepflegt ebenso wie die Bereitschaft, sich bei Hilfsangeboten der bürgerlichen Gemeinde mit ein zu bringen.
Wer mehr wissen möchte: www.seelsorgeeinheit-bussen.de

Lesen Sie dazu auch den Artikel aus der SZ.

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