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Eintauchen in den Glauben

unerwartet mittendrin – Viele Gäste aus nah und fern kamen am Freitagnachmittag zur Ausstellungseröffnung ins Torhaus des Kloster Sießens. Das Interesse an dem beeindruckenden und ausdrucksstarken Bilderzyklus der in Ostfildern lebenden Künstlerin Margrete Klein war groß. Bezugspunkt ihrer Bilder ist eine gemalte Kopie des Kreuzbilds von San Damiano, das für den Ausstellungszeitraum dem Schwesternchor der Franziskanerinnen entliehen wurde. Die Künstlerin betrachtet das Damianokreuz als Stammzelle aller kunstgeschichtlichen Kreuzesdarstellungen. Es wundert nicht, dass sie darin immer neue Themen entdeckt, die sie zur künstlerischen Auseinandersetzung inspirieren. So ist über die Jahre ein vielfältiges Spektrum an Bildern zu dieser Kreuzikone entstanden. Mit ihren Bildern öffnet sie immer wieder neue Fenster und dechiffriert die Facetten des Kreuzbildes in unsere Zeit hinein. Die Suche nach Sinn bewegt sie dabei gleichermaßen wie das Bekenntnis ihres Glaubens und ihrer Hoffnung. Als bereichernd und berührend erlebten die Vernissagebesucher*innen die deutenden Worte von Generaloberin M. Anna Franziska Kindermann und die Erläuterungen Margrete Kleins. Die Künstlerin wird noch an vier weiteren Tagen in der Ausstellung präsent sein: am Sonntag, 31.03., an Palmsonntag, Ostersonntag und Ostermontag.

Den Reinerlös aus dem Verkauf ihrer Bilder, einer Begleitpublikation und Postkarten zum Bilderzyklus stellt Margrete Klein für die Außenrenovierung der Casa del Bene in Assisi zur Verfügung. Es ist ein Begegnungsort der Sießener Schulen gGmbH für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Ursprungsort der franziskanischen Bewegung. Lesen Sie dazu den Artikel in der SZ.

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 14.30 bis 16.30 Uhr. 1. Sonntag im Monat geschlossen. Eintritt frei.

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